Mit dem Buch Der hysterische Bogen des Sommers über Jakobs-hagen und Metzelthin von Volker Demuth und Jso Maeder er-scheint ein besonderer Band in der Reihe staben [Band 27], der Text- wie Bildbuch ist, dialogisch entstanden in ›Zeiten von Seuche und Kriegsgeschehen‹.
Der Lyriker, Romancier und Essayist Volker Demuth denkt und schreibt neu, was Naturgedichte heute sein können. Seit einigen Jahren schreibt er nicht nur von Berlin aus, sondern auch in einem entlegenen Flecken in der Uckermark. Ein Außenposten zwischen Nutzflächen und Jagdrevieren. Und ein Schreibort, der sich seit einigen Jahren ins Wort drängt, Verse bewegt.
Der Autor verfolgt ein lyrisches »Landscape Writing«. Sprache verwickelt sich in die Landschaft, in die Erdbeobachtung. Wo Land-schaften, wie hier, Speichermedien sind, in denen sich Vergan- genheit wie auch Zukunft aufbewahren, wird jedes Gedicht zur Schlachtfeldarchäologie. Es ergräbt Schichten aus Zeit, aus Verwun-dungen, Erinnerungen und Träumen. Erwächst daraus nicht not-wendig Geschichte?
Sprachschichten, Wortbrocken, geologische und lexikalische Ein-schlüsse, glazial-grammatische Überformung, Findlinge, struppige Alphabete, Datenlöcher in Offenlandschaften. In der Landschaft wird der dramatische Konflikt unseres Zeitalters ausgetragen.
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